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LUZERN/EBIKON: Altersheim-Bewohner erhalten für drei Jahre ein neues Zuhause

In Luzern wird das neue Alterszentrum St. Anna gebaut. Während der rund dreijährigen Bauarbeiten erhalten die Bewohner der bestehenden Häuser «St. Raphael» und «Marienhaus» ein vorübergehendes Zuhause in Ebikon. Die Gemeinde Ebikon hat mit der St. Anna Stiftung einen entsprechenden Nutzungsvertrag unterzeichnet.
So sieht das Alterszentrum St. Anna in Luzern künftig aus. (Bild: Visualisierung Masswerk Architekten, Luzern)

So sieht das Alterszentrum St. Anna in Luzern künftig aus. (Bild: Visualisierung Masswerk Architekten, Luzern)

Das vorübergehende Domizil der Altersheim-Bewohner entsteht auf dem Grundstück Oberschache unweit der Bushaltestelle Oberlöchli und der Gemeindegrenze zu Luzern, wie das Alterszentrum St. Anna am Donnerstag mitteilt.

Drei Jahre Bauzeit für neues Alterszentrum

Auf dem Areal Oberschache (GB Nr. 380, GB Ebikon) entstehen temporär in Modulbauweise auf drei Stockwerken sechs Pflegewohn- und eine Alterswohngruppe mit insgesamt 60 Betten. Das vorübergehende Domizil werde voraussichtlich ab Sommer 2017 gebaut und im Frühling 2018 bezogen. Die Bewohner werden in dem vorübergehenden Domizil in Ebikon während rund drei Jahren untergebracht – solange werde die Bauzeit für das neue Alterszentrum dauern. Der genaue Zeitpunkt der Bauarbeiten hänge davon ab, wann die rechtskräftige Baubewilligung für das neue Alterszentrum St. Anna
vorliegt.

Baufläche wird heute landwirtschaftlich genutzt

Benötigt werde für das vorübergehende Domizil eine Fläche von rund 6'000 Quadratmetern. «Die Gemeinde unterstützt die St. Anna Stiftung Luzern beim vorübergehenden Domizil, weil in Stadtnähe für eine befristete Nutzungsdauer von drei Jahren kaum eine solche Fläche zur Verfügung steht. Weiter macht es für die Bewohnenden sowie betrieblich Sinn, dass das Domizil möglichst nahe beim Alterszentrum St. Anna liegt», sagt der Ebikoner Gemeinderat Peter Schärli.

Die heute landwirtschaftlich genutzte Fläche werde nach drei Nutzungsjahren in den ursprünglichen Zustand versetzt: Die Module, Leitungen und Anschlüsse werden entfernt, das Gelände rekultiviert und wieder als landwirtschaftliche Fläche genutzt. Da das Grundstück ausserhalb der Bauzone liegt, benötigt das Vorhaben gemäss Raumplanungsgesetz eine Ausnahmebewilligung. Die Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi) des
Kantons Luzern hat diese Ausnahmebewilligung in Aussicht gestellt, heisst es in einer Mitteilung weiter.

pd/nop

Erdgeschoss im künftigen Alterszentrum St. Anna. (Bild: Visualisierung Masswerk Architekten, Luzern)

Erdgeschoss im künftigen Alterszentrum St. Anna. (Bild: Visualisierung Masswerk Architekten, Luzern)

Eine Betagte am Rollator. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Eine Betagte am Rollator. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

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