LUZERN/EBIKON: Sind Rotsee-Fische krank wegen der Deponie?

Fische in der Ron waren Chemikalien ausgesetzt. Dies belegt eine Studie, die etwas ganz anderes untersuchen wollte.

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Ein Fischer am Rotsee. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Ein Fischer am Rotsee. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Sind doch Schadstoffe von den Familiengärten im Friedental in den Rotsee gelangt? Eine wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2003 hat für Fische beim Ausfluss aus dem Rotsee erhöhte Enzymwerte festgestellt. «Dies zeigt an, dass die Tiere bestimmten Chemikalien ausgesetzt waren», sagt Professorin Patricia Holm, Mitverfasserin der Studie. «Es ist durchaus möglich, dass der schlechte Zustand der Fische auf die Schadstoffe in den Familiengärten zurückzuführen ist.»

In der Studie sollte eigentlich die Auswirkung des Auslaufes der Abwasserreinigungsanstalt Surental auf Fische untersucht werden. Zu Vergleichszwecken wurden Tiere aus der Ron gefangen. «Wir waren erstaunt, dass wir Fische in einen so schlechten Zustand vorfanden», sagt Holm.

Seitens des Kantons beruhigt man: Fische aus Ron und Rotsee können weiterhin gegessen werden.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.