Luzerner Bauern erwarten Rekord-Obsternte

Nach einer geringen Ernte im letzten Jahr sind die Körbe der Obstbauern heuer wieder voll. Die Mostereien stellen sich sogar auf Nachtschichten ein.

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Obsternte gestern in Ermensee: Hans und Susanna Elmiger lesen die Äpfel mit der Maschine auf. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Obsternte gestern in Ermensee: Hans und Susanna Elmiger lesen die Äpfel mit der Maschine auf. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Die Äste biegen sich unter der Last der Früchte, überall sind dicke Holzstützen unterstellt, damit die Äste nicht brechen: So präsentiert sich derzeit das Seetal und andere Obstbauregionen im Kanton. «Es gibt eine sensationelle Ernte mit vielen gesunden Früchten», sagt Beat Felder von der Dienststelle Landwirtschaft und Wald. Die Bauern erwarten eine Rekordernte von 7000 Tonnen Mostäpfel (letztes Jahr: 3900) und 6000 Tonnen Mostbirnen (3500). Das sind fast doppelt so viele wie im Vorjahr. «Die Blüte war früh und fiel auf eine sehr warme und trockene Wetterphase», erklärt Beat Felder die Gründe für die üppige Ernte.

Zusatzpersonal in Mosterei

Bei der grössten Mosterei der Schweiz, der Ramseier Suisse AG mit Sitz in Sursee, läuft es rund. «Unsere Mostereien laufen auf Hochtouren», sagt Mediensprecher Jürg Emmenegger. «In der Ostschweiz sind die Mostereien 24 Stunden, sieben Tage die Woche in Betrieb und wir haben Zusatzpersonal angestellt.» Nicht ganz so hektisch geht es in Sursee zu und her. «Die Ernte findet über einen kürzeren Zeitraum statt, vor allem bis Mitte Oktober erwarten wir grosse Erntemengen.»

Luzia Mattmann

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