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Luzerner Bauernverband sucht einen neuen Präsidenten

Weil Jakob Lütolf den Verband schon bald acht Jahre präsidieren
wird, muss er 2020 zurücktreten. Das haben die Delegierten entschieden.
Niels Jost
Bauernverbands-Präsident Jakob Lütolf tritt nach fast acht Jahren zurück. (Bild: PD)

Bauernverbands-Präsident Jakob Lütolf tritt nach fast acht Jahren zurück. (Bild: PD)

Nächstes Jahr erfährt der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband (LBV) eine Umstrukturierung: Gleich drei der zehn Vorstandssitze müssen neu besetzt werden, darunter auch das Präsidium. Dieses hat seit sieben Jahren Jakob Lütolf inne.

Genau diese lange Amtszeit ist nun der Grund, wieso der Landwirt aus Wauwil das Präsidium abgeben muss: Denn in den Statuten des Verbandes ist eine Amtszeitbeschränkung des Präsidiums auf acht Jahre festgehalten. Vier Mitgliedsektionen stellten daher an der Delegiertenversammlung vom vergangenen Freitag in Schüpfheim den Antrag, diese Amtszeitbeschränkung auf zwölf Jahre zu erhöhen.

Der Antrag wurde allerdings von den 135 anwesenden Delegierten abgelehnt, mit der Begründung, eine Verjüngung des Verbands sei erwünscht, wie der LBV mitteilt. Der Verbandsvorstand hatte sich bei diesem Antrag enthalten.

«Werde dieses Engagement missen»

Eine solche Verjüngung begrüsst auch Jakob Lütolf, wie er auf Anfrage sagt. Er habe das Amt sehr gerne ausgeführt. «Es war eine sehr interessante und fordernde Zeit, die mir aber auch viel gegeben hat», blickt der 51-Jährige zurück. «Ich werde dieses Engagement missen.»

Das LBV-Präsidium entspricht ungefähr einem 30-Prozent-Pensum. Lütolf sitzt zudem noch im Vorstand des Schweizer Bauernverbands. Von diesem Amt werde er im November 2020 zurücktreten. Ziel sei es, dass der neue LBV-Präsident nachrückt.

Zu besetzen: Ressort Agrarpolitik und Ressort Bildung

Neben dem Präsidium werden im LBV zwei weitere Vorstandssitze vakant, und zwar jener von CVP-Kantonsrat Thomas Oehen (Aesch) im Ressort Agrarpolitik und jener von Beat Weltert (Grosswangen) im Ressort Bildung. Um die neuen Vorstandsmitglieder zu finden, wird der Verband in den kommenden Wochen eine Findungskommission einsetzen.

Nicht wieder besetzt wird der Sitz von Toni Kaufmann (Winikon), der nach elf Jahren im Bereich Öffentlichkeitsarbeit an der Delegiertenversammlung zurückgetreten ist. Ferner wurde an der Versammlung die Jahresrechnung genehmigt. Sie schliesst bei einem Umsatz von rund 5,4 Millionen Franken mit einem Gewinn von rund 36000 Franken.

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