Luzerner Bevölkerung wächst weiter

Ende 2011 lebten gemäss Lustat-Statistik rund 382'000 Menschen im Kanton Luzern. Mit einem Plus von gegen 4400 Personen ist die ständige Wohnbevölkerung wiederum deutlich angestiegen. Der Ausländeranteil lag bei 16,8 Prozent.

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Pendler im Bahnhof Luzern. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Pendler im Bahnhof Luzern. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Gemäss den neusten Ergebnissen der Bevölkerungsstatistik 2011 wuchs die ständige Wohnbevölkerung des Kantons Luzern innert Jahresfrist um 1,2 Prozent. Damit lag das Bevölkerungswachstum knapp über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt (1,1%), wie Statitstik Luzern Lustat am Donnerstag mitteilte. Während ab Mitte der 1990er-Jahre überwiegend Wachstumsraten von unter einem Prozent verzeichnet worden waren, lagen sie in den letzten fünf Jahren immer über diesem Wert.

Gründe für das Wachstum der Luzerner Wohnbevölkerung um 4356 Personen sind laut Lustat der Geburtenüberschuss und die höhere Zahl der Zu- gegenüber den Wegzügern. So hat seit 2003 die Zahl der Geburten um 20 Prozent zugenommen und erreichte 2011 einen Wert von 4036 Neugeborenen. Abzüglich der 2764 Todesfälle entspricht dies einem Geburtenüberschuss von 1272 Personen. Die Differenz von Zu- und Wegzügen betrug im gleichen Zeitraum 3'084 Personen.

Ende 2011 lebten 381'966 Personen oder 4,8 Prozent der Schweizer Bevölkerung im Kanton Luzern. Damit ist der Kanton Luzern der siebtgrösste Kanton der Schweiz. Zur Luzerner Wohnbevölkerung zählten 64'143 Ausländerinnen und Ausländer (LU: 16,8 Prozent, CH: 22,8 Prozent). Die häufigsten Herkunftsländer der ausländischen Staatsangehörigen waren Deutschland (19,6 Prozent), Serbien (12,4 Prozent) und Italien (10,5 Prozent).

Aufgrund der höheren Lebenserwartung der Frauen war die Mehrheit der Personen im Rentenalter weiblich (56 Prozent). Ende 2011 kam auf 4 Personen im erwerbsfähigen Alter eine Rentnerin oder ein Rentner. 1990 hatte dieses Verhältnis noch 5 zu 1 betragen. Von den 2011 insgesamt 189'074 im Kanton Luzern lebenden Männern waren 70 Prozent im erwerbsfähigen Alter. Bei den 192'892 Frauen lag der Anteil der 15- bis 64-Jährigen mit 67 Prozent leicht tiefer.

pd/zim