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Luzerner FDP will bei den nationalen Wahlen gemeinsame Sache machen mit der CVP

Die Parteileitung der Luzerner FDP beantragt ihrer Basis, mit der CVP bei den Ständeratswahlen eine gemeinsame Liste zu machen. Und bei den Nationalratswahlen möchte die Spitze der Freisinnigen mit den Christdemokraten eine Listenverbindung eingehen.
Lukas Nussbaumer
Mitte April nominierte die FDP-Basis sechs Personen für den Nationalrat (von links): Fabienne Brauchli, Helen Schurtenberger, Anne-Sophie Morand, Peter Schilliger, Albert Vitali und Martin Huber. (Bild: Dominik Wunderli, Rickenbach, 17. April 2019)

Mitte April nominierte die FDP-Basis sechs Personen für den Nationalrat (von links): Fabienne Brauchli, Helen Schurtenberger, Anne-Sophie Morand, Peter Schilliger, Albert Vitali und Martin Huber. (Bild: Dominik Wunderli, Rickenbach, 17. April 2019)

Damit die Luzerner FDP ihre beiden Nationalratssitze und das Ständeratsmandat am 20. Oktober verteidigen kann, braucht es gemäss der Parteileitung «einen sehr grossen Einsatz im Wahlkampf und das Ausschöpfen sämtlicher unterstützender Wahlkampfmittel wie Listenverbindungen und gemeinsame Listen». Das führt die Parteileitung dazu, ihren Delegierten am 22. August eine Kooperation mit der CVP zu beantragen.

So soll bei den Ständeratswahlen wie schon 2015 eine gemeinsame Liste mit der CVP helfen, den Sitz das amtierenden freisinnigen Ständerats Damian Müller zu verteidigen. Die CVP tritt mit Nationalrätin Andrea Gmür an, die auf den abtretenden Konrad Graber folgen soll. Die SVP greift das CVP-Mandat mit ihrem Nationalrat Franz Grüter an, die SP versucht es mit Parteipräsident David Roth.

Kooperation bei Herbstwahlen – und in kantonalen Bereichen

Bei den Nationalratswahlen will die Parteispitze der FDP das wiederholen, was 2015 erstmals praktiziert wurde: eine Listenverbindung mit der CVP. Das Halten der beiden Sitze wird am 20. Oktober besonders schwierig, weil der Kanton Luzern künftig nur noch über neun statt zehn Nationalratssitze verfügen wird und alle bisherigen Amtsträger erneut kandidieren.

Laut FDP-Präsident Markus Zenklusen hätten die Gespräche mit der Spitze der CVP gezeigt, dass beide Parteien an einer Zusammenarbeit interessiert seien. Diese soll neben den nationalen Wahlen auch politische Projekte in der Legislatur 2019 bis 2023 auf kantonaler Ebene umfassen. So zum Beispiel in den Bereichen Mobilität und Raumplanung, Bildung und Arbeitsplätze, Energie und Umwelt, Finanzen und Steuern sowie Kultur. Bei der CVP kann die Leitung der Partei über die geplanten Verbindungen bei den nationalen Wahlen entscheiden; es braucht keinen Beschluss der Delegierten.

EVP will alleine antreten

Die Evangelische Volkspartei (EVP) des Kantons Luzern wird bei den Nationalratswahlen im Herbst keine Listenverbindung eingehen, wie sie mitteilt. Man wolle der Partei-DNA treu bleiben. Die EVP tritt mit einer eigenen Liste an. Zur Wahl stellen sich: Regula Büeler (Weggis), Stefanie Reinmann (Sempach), Claudine Tanner (Sarnen), Mark Bähler (Luzern), Konrad Kretz (Sempach), Markus Müller-Birrer (Sempach), Daniel Mumenthaler (Horw), Tobias Reinmann (Sempach) und Thomas Renner (Hellbühl). (pd/jon)

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