LUZERNER FEST: Ohne Geldgeber wird's kein Feuerwerk geben

Anstelle des Altstadt- und des Seenachtsfestes steigt am 27. Juni 2009 zum ersten Mal das «Luzerner Fest». Ob es ein Feuerwerk geben wird, steht aber in den Sternen.

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Zuschauer schauen sich am Seenachtsfest vom Jahr 1999 am Seenachtsfest das Feuerwerk an. (BIld Peter Appius/Neue LZ)

Zuschauer schauen sich am Seenachtsfest vom Jahr 1999 am Seenachtsfest das Feuerwerk an. (BIld Peter Appius/Neue LZ)

Jetzt ist es definitiv: Das Luzerner Altstadtfest und das Seenachtsfest werden zu einem einzigen grossen Fest fusioniert. Dies gaben die beiden OK-Präsidenten und Luzerns Stadtpräsident Urs W. Studer am Mittwoch offiziell bekannt. Damit haben sich die hartnäckigen Gerüchte um eine Festfusion bestätigt (siehe Artikelverweis).

Glaubwürdigkeit auf dem Spiel
Noch nicht klar ist, ob am Luzerner Fest ähnlich wie bis anhin am Seenachtsfest ein grosses Feuerwerk steigen wird. «Es wäre toll, wenn wir den Besuchern ein Feuerwerk bieten könnten», sagt Rainer Jöhl, der im neuen Fest-OK zusammen mit Seenachtsfest-Chef Hans Zwahlen das Co-Präsidium übernehmen wird. Klar ist: «Es wird nur ein Feuerwerk geben, wenn das nötige Geld dafür von Sponsoren beigesteuert wird.» Ohne Geldgeber also kein Feuerwerk und dies aus gutem Grund, wie Jöhl erklärt: «Wir können den Besuchern nicht erzählen, dass sie für den guten Zweck eine Fest-Rondelle kaufen sollen und schlussendlich finanzieren wir damit ein Feuerwerk, das 70'000 bis 100'000 Franken kostet.»

Fest-Rondelle eventuell teurer
Die Organisatoren des neuen Festes überlegen sich, die Fest-Rondelle, welche wiederum auf dem ganzen Festareal verkauft werden wird und bis anhin 5 Franken kostete, teurer zu machen. Entschieden sei noch nichts, betont OK-Präsident Jöhl, «aber eine Preiserhöhung, beispielsweise auf 7 Franken, wird diskutiert und wäre meiner Meinung nach vertretbar.»

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.