Luzerner Feuerwehren proben Ernstfall

Wenn Häuser im Vollbrand stehen, wagen sie sich ins Flammenmeer: Die Atemschutz-Profis der Luzerner Feuerwehren. Über 200 von ihnen wurden an einem neuen Weiterbildungskurs ausgebildet.

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Hartes Training für die Atemschutzeingeteilten der Luzerner Feuerwehren. (Bild: PD)

Hartes Training für die Atemschutzeingeteilten der Luzerner Feuerwehren. (Bild: PD)

Die Atemschutzeingeteilten retten Menschen aus brennenden Gebäuden und löschen Brände von innen. Diese sogenannten «Innenangriffe» ermöglichen sehr wirkungsvolle Feuerwehreinsätze, die ohne den Schutz der Atemwege vor Rauch und giftigen Gasen mit Atemschutzgeräten nicht möglich wären. 205 Kursteilnehmer aus 34 verschiedenen Feuerwehren im Kanton Luzern absolvierten in der vergangenen Woche ein anspruchsvolles Atemschutztraining, wie die Luzerner Gebäudeversicherung in einer Medienmitteilung schreibt. Das Feuerwehrinspektorat der Gebäudeversicherung Luzern hat mit dem neuen Weiterbildungskurs die breite Kurspalette erweitert. Das Training ermöglichte den Kursteilnehmern unter realitätsnahen Bedingungen den Ernstfall zu simulieren.

Die Gebäudeversicherung Luzern versichert alle 116‘000 im Kanton Luzern gegen Feuer- und Elementarschäden und engagiert sich aktiv in den Bereichen Prävention und Feuerwehr. Das Feuerwehrinspektorat der Gebäudeversicherung Luzern führt jedes Jahr verschiedenste Kurse für die Spezialisten und Kader der Luzerner Feuerwehren durch. Den jährlich über 2‘500 Kursteilnehmern wird in rund 70 Kursen das breite Feuerwehrhandwerk vermittelt.

pd