Luzerner Forscher schaffen Plattform für Fernwärme

Der Bund hat die Hochschule Luzern beauftragt, das Wissen um Thermische Netze zu bündeln.

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Thermische Wärme führt zur Hochschule Luzern in Horw.

Thermische Wärme führt zur Hochschule Luzern in Horw. 

Bild: PD / Diego Hangartner

(avd)  Forscher der Hochschule Luzern schaffen im Auftrag des Bundesamtes für Energie eine Plattform, die Wissen um die Technik der thermischen Netze bündeln soll. Die Schweizer Gebäude sind für rund einen Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich; geheizt wird in rund 60 Prozent der Wohnbauten mit fossilen Energieträgern wie Heizöl oder Gas, wie die Hochschule Luzern schreibt.

Um die Gebäude künftig nachhaltiger zu beheizen und kühlen, sei der Ausbau von thermischen Netzen vorangetrieben werden. Diese beziehen Wärme oder Kälte dort, wo sie ohnehin anfällt, und verteilen sie.

Wissen ist nur kantonal und regional vorhanden

An der Hochschule für das Projekt verantwortlich ist Joachim Ködel, der bis 2021 das Programm «Thermische Netze» leitet. Sein Team soll nun Wissen über die Technik zusammentragen. Dieses sei bis jetzt nur kantonal und regional vorhanden, wie die Hochschule Luzern schreibt.