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Luzerner Forscher untersuchen Effekt der Prämienverbilligung

Wie wirkt sich die Prämienverbilligung in der Schweiz auf die Versicherungswahl oder die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen aus? Dieser Frage geht ein Forschungsprojekt der Universität Luzern nach, das der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mit 350'000 Franken fördert.

Um das Prämienverbilligungssystem effizient auszugestalten, müsse man dessen Wirkungsmechanismen gut verstehen, teilte die Universität am Mittwoch anlässlich der Bekanntgabe der bewilligten SNF-Förderung mit. Geleitet wird das vierjährige Projekt von Stefan Boes, Professor für Gesundheitsökonomie. Beteiligt sind eine Doktorandin und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Sie werden einerseits die international bestehenden obligatorischen Krankenversicherungssysteme hinsichtlich ihrer Ansätze zur Reduktion von vertikaler Ungleichheit untersuchen. Anderseits analysieren sie die kausalen Zusammenhänge von individueller Prämienverbilligung (IPV) und Versicherungswahl beziehungsweise Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen in der Schweiz. Dazu gebe es bislang nur wenige Fakten.

Die seit 1996 bestehende IPV ist kantonal unterschiedlich geregelt - Anfang Jahr rügte das Bundesgericht die Praxis im Kanton Luzern, worauf weitere Kantone über die Bücher gingen. Die Forscher wenden quasi-experimentelle Methoden an, welche die kantonalen Unterschiede im IPV-System ausnutzen, um die Auswirkungen der IPV auf das Entscheidungsverhalten herauszuarbeiten.

Neben der IPV-Studie unterstützt der SNF weitere Forschungsprojekte der Universität Luzern und die Verlängerung einer Förderungsprofessur. Die Drittmittel belaufen sich auf insgesamt 1,08 Millionen Franken.

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