Luzerner Freilichtspiele auf einer Seebühne

Regisseur Volker Hesse bleibt der Zentralschweiz treu. Nachdem er in Einsiedeln (»Welttheater») und Altdorf (»Wilhelm Tell») inszeniert hat, bringt er im Sommer 2013 in Luzern das Landschaftstheater «Wetterleuchten» von Beat Portmann auf die Bühne.

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Gespielt wird auf einer Schräge, die direkt in den See reicht. Das Wasser, die Bäume und der Himmel werden so zu einem Teil der Freiluftaufführung. (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)

Gespielt wird auf einer Schräge, die direkt in den See reicht. Das Wasser, die Bäume und der Himmel werden so zu einem Teil der Freiluftaufführung. (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)

Es ist zwar schon das fünfte Theater, das der Verein Freilichtspiele auf der Halbinsel Tribschen in Luzern organisiert. Erstmals findet die Aufführung aber auf einer Seebühne statt. Die Handlung wird dabei in die Landschaft integriert.

Volker Hesse sagte am Dienstag den Medien, er sei vom Schauplatz Tribschen «unendlich fasziniert» gewesen. Es gebe aber nicht nur die Idylle, denn die Geschichte der Zentralschweiz sei auch eine Armutsgeschichte, in der es Gewalt und fremde Dienste gegeben habe.

Die folgenden 17 Bilder stammen von der Hauptprobe. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)
46 Bilder
Bild: Manuela Jans / Neue LZ
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Bild: Manuela Jans / Neue LZ
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Bild: Keystone / Alexandra Wey
Bild: Keystone / Alexandra Wey
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Bild: Keystone / Alexandra Wey
Bild: Keystone / Alexandra Wey
Bild: Keystone / Alexandra Wey
Bild: Keystone / Alexandra Wey
Bild: Keystone / Alexandra Wey
Bild: Keystone / Alexandra Wey
Bild: Pius Amrein / Neue LZ
Probearbeiten Mitte Mai (Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern)
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
Bild: PD / Georg Anderhub, Luzern
In diesem Jahr wird zum ersten Mal
auf einer Seebühne gespielt! (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)
Der Verein Luzerner Freilichtspiele folgt auch im Sommer 2013 seiner Tradition, auf
Tribschen Theater unter freiem Himmel zu zeigen. (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)
Gespielt wird auf einer einzigartigen Schräge, die direkt in den See reicht. (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)
Das Wasser, die
Bäume und der Himmel werden so zu einem Teil der Freiluftaufführung. (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)
Von der halbrunden Tribüne, die weit ins Wasser hinausragt... (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)
...bietet sich ein atemberaubender Panoramablick auf
den Vierwaldstättersee. (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)
Die ungedeckte Tribüne wird 495 Sitzplätze fassen. (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)
Das Budget beläuft sich auf 800'000 Franken. (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)
Premiere wird am 11. Juni sein. Insgesamt sind bis am 17. Juli 21 Aufführungen geplant. (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)
In der reizstarken Umgebung des Tribschener Parks entwickelt Volker Hesse eine Inszenierung,
deren Erzählweise stark von der sinnlichen Realität des Ortes ausgeht. (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)
Mit einigen Profischauspielern und über vierzig Laiendarstellern schafft er ein Freilichtspiel, das
sensibilisieren möchte: für den Reichtum der Uferlandschaft sowie die immer noch
aufwühlenden Geschichtserfahrungen, die an diesem Ort verankert sind. (Bild: Stephan Mannteuffel / Verein Luzerner Freilichtspiele)
Volker Hesse (links) und Beat Portmann bei der Vorstellung des neuen Freilichtspiels. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die folgenden 17 Bilder stammen von der Hauptprobe. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Dünne Schicht der Zivilisation

«Wetterleuchten» ist das erste Stück des Luzerner Autors Beat Portmann, der bislang die Romane «Durst» und «Alles still» publiziert hat. In seinem Dialektstück geht es um eine am See lebende Dorfgemeinschaft, deren Harmonie durch die Rückkehr zweier Söldner gestört wird.

Das Stück wird zwar historisch entrückt sein, aber nicht historisierend, sondern Bezüge zur Gegenwart herstellen. Es werde kein gemütliches Freilichtspiel werden, sagte Hesse.

Hesse, der etwa in Zürich, Bern, München, Düsseldorf und Berlin tätig war und Träger des Hans-Reinhart-Rings ist, arbeitete seit 2000 in der Zentralschweiz mehrmals mit grossen Laienformationen zusammen. Auch in «Wetterleuchten» spielen über 40 Laien mit. Die Hauptrollen haben aber fünf Profis, unter ihnen Walter Sigi Arnold.

Premiere wird am 11. Juni sein. Insgesamt sind bis am 17. Juli 21 Aufführungen geplant. Die ungedeckte Tribüne wird knapp 500 Sitzplätze fassen. Das Budget beläuft sich auf 800'000 Franken.

sda/rem

Hinweis:
Weitere Infos auf www.freilichtspiele-luzern.ch