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Interview

Luzerner Gastrobetrieb will den «Aescher» übernehmen

Es gilt als der schönste Ort der Welt – das Berggasthaus Aescher-Wildkirchli im Kanton Appenzell Innerrhoden. Weil die Pächter von den Gästemassen überrannt werden, verlassen sie das Haus auf Ende Saison. Jetzt steigt das Luzerner Unternehmen Sinnvoll Gastro ins Rennen um die Nachfolge.
Kilian Küttel
Mit diesem Facebook-Post macht Sinnvoll Gastro das Interesse um den «Aescher» öffentlich. (Bild: PD)

Mit diesem Facebook-Post macht Sinnvoll Gastro das Interesse um den «Aescher» öffentlich. (Bild: PD)

Philippe Giesser, Mitinhaber Sinnvoll Gastro Bild:PD

Philippe Giesser, Mitinhaber Sinnvoll Gastro Bild:PD

Philippe Giesser, wie das Onlineportal Zentralplus berichtet, zeigen Sie Interesse am Berggasthaus Aescher. Vor Kurzem hat Sinnvoll Gastro auf Facebook ein Bild des «Aescher» gepostet. Wie muss man das verstehen? Haben Sie den «Aescher» schon übernommen?

Nein, ein Vertrag ist noch nicht unterschrieben. Aber für uns in der Geschäftsleitung haben wir den Beschluss gefasst, dass wir den Aescher gerne übernehmen möchten. Der Kontakt ins Appenzell ist da.

Schrecken Sie die Meldungen, die in den letzten Tagen in den Medien kolportiert wurden, nicht ab? Offenbar soll die Infrastruktur in schlechtem Zustand, das Haus nicht für grosse Besucheranstürme ausgelegt sein.

Damit gehen wir gelassen um. Bei jeder Geschichte gibt es Herausforderungen, die es anzunehmen gilt. Wir sind jetzt schon eine Weile am Markt, haben in den letzten Jahren viele Erfahrungen gemacht und uns dadurch ein Know-how angeeignet, um mit derlei Herausforderungen umgehen zu können.

Sie sagen, der Kontakt ins Appenzell bestehe. Wie weit sind die Verhandlungen?

Spruchreif ist noch nichts. Wir gehen auch davon aus, dass wir nicht die einzigen Interessenten sein werden. Und ich kann so viel sagen, dass sich die Eigentümer des «Aeschers» verständlicherweise noch nicht zu fest in die Karten haben blicken lassen.

Wie sehen Sie demnach Ihre Chancen, den Zuspruch zu erhalten?

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass es hoffentlich bald ein Bekenntnis von Eigentümerseite gibt.

Nehmen wir an, die Wildkirchli-Stiftung, welcher der «Aescher» gehört, würde sich zu Ihnen bekennen – wie würde das Konzept aussehen? Bekanntermassen ist der «Aescher» nicht nur für die Lage direkt unter einer steilen Felswand berühmt, sondern mitunter auch für seine Rösti.

Sagen wir es so – wenn man 14 Tonnen Kartoffeln pro Saison verarbeitet, kann das Konzept nicht falsch sein. Deshalb würden wir nicht zu viel am Bestehenden ändern. Und natürlich wollen wir an unseren bewehrten Werten festhalten: ehrliche, saisonale Küche aus und mit der Region.

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