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Luzerner Gesundheitsdirektor: «Die Zukunft der Spitalversorgung liegt in Verbünden»

Das Luzerner Kantonsspital (Luks) ist das grösste nicht universitäre Spital in der Schweiz. Die Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Nidwalden wurde kürzlich mittels Aktionärsbindungsvertrags noch enger definiert. Nun könnte die Spitalregion mit dem Anschluss des Kantonsspitals Obwalden weiter wachsen (siehe Link am Ende des Textes). Der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf (CVP) ist überzeugt, dass dieses Modell Zukunft hat. Das Kantonsspital Obwalden zieht in Betracht, sich künftig dem Luks anzuschliessen.

Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf (CVP).

Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf (CVP).

Was sagen Sie dazu?

Ich habe immer betont, dass wir diesbezüglich offen sind für Gespräche. Letztlich entscheidet aber die Obwaldner Bevölkerung darüber.

Dass ein Zusammenschluss für das Kantonsspital Obwalden vorteilhaft ist, liegt auf der Hand. Wie sieht es für Luzern aus?

Die Zukunft der Spitalversorgung liegt in den Spitalverbünden –einer regionalen Versorgung also. Davon bin ich überzeugt. Das heisst, nicht jedes Spital muss rund um die Uhr alles anbieten können. Durch solche Verbünde kann gemeinsam eine qualitativ hochstehende und wirtschaftliche Versorgung in der ganzen Region angeboten werden. Davon profitieren letztlich alle. Generell ist es schwierig, Qualität, Wirtschaftlichkeit und die Anspruchshaltung der Bevölkerungen unter einen Hut zu bringen.

Birgt ein Zusammenschluss für das Luks Risiken?

Eine Fusion birgt an sich kaum ein Risiko. Die Ausgestaltung des Verbunds ist gewiss eine grosse Herausforderung, die auf jeden Fall partnerschaftlich diskutiert und beschlossen werden muss.

Was heisst das konkret?

Verbundspitäler profitieren am meisten, wenn sie das Angebot aufeinander abstimmen. Nicht jedes Spital muss alles anbieten. Anders ausgedrückt: Es gibt die grössten Synergien, wenn an bestimmten Standorten das Angebot reduziert wird. Das wird kein einfacher Schritt sein, dessen bin ich mir bewusst. (kuy)

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