LUZERNER GEWERKSCHAFTSBUND: Gewerkschaft fordert den Teuerungsausgleich

Der Luzerner Gewerkschaftsbund lehnt die vorgeschlagenen Änderungen des Personalrechts ab. Kritisiert wird vor allem das Besoldungssystem.

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Der Luzerner Gewerkschaftsbund (LGB) wehrt sich gegen die sich in der Vernehmlassung befindlichen Änderungen des Personlrechts. Wie der LGB am Freitag mitteilte, werde mit dem neuen Peronalrecht das Besoldungssystem «noch undurchsichtiger und die Solidarität unter den Kantonsangestellten strapaziert». Mit der Entkopplung vom Landesindex der Konsumentenpreise ist der Kaufkrafterhalt nicht mehr gewährleistet, so der LGB.

Mit der ersatzlosen Streichung des Lohnrückstands bei der aufgelaufenen Teuerung setze der Kanton Luzern zudem ein ein falsches Zeichen der Geringschätzung gegenüber dem Staatspersonal.

Weitersparen beim Personal
Bund, Kantone und Gemeinden sowie auch die Privatwirtschaft in vielen Gesamtarbeitsverträgen nutzen den Landesindex als Grundlage zur Berechnung Kaufkrafterhaltung. Davon wolle der Kanton Luzern nun wegkommen, führe aber nicht aus, wie ohne objektiv messbare Vorgaben das Kriterium der Erhaltung der Kaufkraft umgesetzt werden soll.

Dass es wohl ums Sparen gehe zeige auch, dass die aufgelaufene Teuerung nur auf dem Papier, nicht aber in der Lohntüte ausgeglichen werden soll. «Und dies nach jahrelangem Sparen auf Kosten des Personals – auch bei guten Jahresabschlüssen», so er LGB.

pd/zim