Luzerner Grüne sorgen für Vorstossflut zum Klimaschutz

Nach dem trockenen und heissen Sommer sind die Grünen des Kantons Luzern der Meinung, dass es auch in der Region mit der Klimapolitik vorwärtsgehen muss. Daher reichen sie nicht weniger als zehn Vorstösse ein.

Urs-Ueli Schorno
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In einem Vorstosspaket fordern die Grünen des Kantons Luzern den Regierungsrat auf, Massnahmen gegen die Klimaveränderung zu ergreifen und Anpassungen vorzunehmen.

Zu den vorgeschlagenen Massnahmen gehört beispielsweise ein Steuerrabatt für Wenigfahrer, welcher die Strasse entlasten und die CO2-Emissionen senken soll.

Bessere Information für Ältere und Kranke

Weiter sollen grosse Solaranlagen für den Eigenbedarf besser gefördert werden. Auch soll in einem anderen Vorstoss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass die immer intensiveren Hitzeperioden vermehrt zu gesundheitlichen Problemen bis hin zum Tod von älteren und kranken Menschen führen können. Diese Personen sollen besser informiert und begleitet werden.

Auch der Wald soll ein besseres Management erhalten – dies im Nachgang zu den Sturmschäden, die der Sturm Burglind im Sommer verursachte. Wie umfassend das Vorstosspaket der Grünen ist, zeigt etwa die Forderung, eine Kantonsinitiative zu lancieren, um in der Schweiz eine Kerosinsteuer einzuführen.

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