Luzerner Juso startet Initiative zur Aufwertung des Reussufers

In einer neuen Initiative wird der Luzerner Stadtrat zur Aufwertung des Reussufers zwischen Spreuerbrücke und Nordpol aufgefordert.

Drucken
Teilen
Mit einer Reussbadi könnte die Sicherheit der Reussschwimmer laut der Juso verbessert werden.

Mit einer Reussbadi könnte die Sicherheit der Reussschwimmer laut der Juso verbessert werden.

Bild: Dominik Wunderli
(Luzern, 9. Juni 2020)

(pjm) Unter dem Namen «Reuss-Oase: Ein Freiraum für alle!» lanciert die Juso Stadt Luzern per 24. Oktober eine städtische Initiative zur Aufwertung des Reussufers. Konkret soll die Stadt Luzern «Massnahmen zur Attraktivierung, Steigerung der Sicherheit und des ökologischen Wertes des Reussufers zwischen Spreuerbrücke und Nordpol» prüfen, heisst es in einer Medienmitteilung. In den Planungsprozess einbezogen sollen auch die betroffenen Quartiere und Umweltverbände. Zudem wird für die zeitnahe Projektierung und Ausführung die Bewilligung eines Sonderkredites gefordert.

Möglichkeiten für eine Aufwertung gibt es laut den Initianten genug. Unter anderem wird eine Reussbadi zur Gewährleistung der Sicherheit beim Schwimmen in der Reuss sowie der Bau eines zweiten Rad- und Fussweges am rechten Ufer zwischen Luzern und Emmen genannt.

Das Initiativkomitee hat vom 24. Oktober bis zum 23. Dezember Zeit, um 800 Unterschriften zu sammeln.