Luzerner Kantischüler schrammt an Gold vorbei

Schöner Erfolg für den Luzerner Nikola Djokic. Der Schüler der Kanti Alpenquai gewann an der Internationalen Mathematik-Olympiade in Amsterdam eine Silbermedaille, zur Goldmedaille fehlte ihm nur ein Punkt.

Drucken
Teilen
Nikola Djokic, Schüler an der Kanti Alpenquai, errang in Amsterdam die Silbermedaille. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Nikola Djokic, Schüler an der Kanti Alpenquai, errang in Amsterdam die Silbermedaille. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Denkbar knapp, nämlich um einen Punkt, verpasste Nikola Djokic (Kantonsschule Alpenquai) aus Luzern die Goldmedaille an der 52. Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) in Amsterdam (Niederlande). Zunächst überwog die Enttäuschung über die Silbermedaille. Dennoch: Zusammen mit der zweiten Silbermedaille von Ulrich Brodowsky (Kantonsschule Schaffhausen) gelang dem Luzerner Kantischüler ein toller Exploit. Denn in der Geschichte der Geschichte der Schweizer Mathematik-Olympiade wurden bisher seit 1991 erst sieben Medaillen gewonnen, heisst es in einer Mitteilung des Verbandes Schweizer Wiissenschaft-Olympiaden.

Und bereits wartet die nächste Herausforderung auf Silbermedaillengewinner Nikola Djokic: Am Donnerstag reist er weiter an die Internationale Informatik-Olympiade in Thailand, für die er sich ebenfalls qualifiziert hat. Multitalent Djokic hätte sogar auch noch die Qualifikation für die Internationale Physik-Olympiade geschafft – aus terminlichen Gründen musste er sich jedoch für zwei dieser drei Disziplinen entscheiden.

Die IMO ist ein Wettbewerb für junge Mittelschüler, die sich in Mathematik für mehr als den Schulstoff interessieren. Das Ziel der Olympiaden ist die Herausforderung und Ermutigung wissenschaftlich interessierter und begabter Jugendlicher. An der IMO beteiligen sich 105 Länder aus allen Kontinenten, die maximal 6 Teilnehmer stellen dürfen.

pd/zim