Luzerner Kantonsrat segnet Fusion von Ebersecken und Altishofen ab

Dem Zusammenschluss von Ebersecken und Altishofen steht nichts mehr im Weg. Das Luzerner Kantonsparlament heisst die Heirat der beiden Gemeinden einstimmig gut.

Lukas Nussbaumer
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Handschlag zwischen den Gemeindepräsidenten von Ebersecken, Thomas Roos (links) sowie Altishofen, Urs Kaufmann. (Bild: Pius Amrein, 23. September 2018)

Handschlag zwischen den Gemeindepräsidenten von Ebersecken, Thomas Roos (links) sowie Altishofen, Urs Kaufmann. (Bild: Pius Amrein, 23. September 2018)

Noch gibt es drei Gemeinden im Kanton Luzern, die weniger als 500 Einwohner zählen: Ebersecken, Altwis und Honau. Ab dem 1. Januar 2020 fällt Ebersecken mit seinen knapp 400 Einwohnern weg – die Hinterländer Mini-Gemeinde geht dann im Namen Altishofen auf. Der Luzerner Kantonsrat hat den Zusammenschluss am Dienstagmorgen mit 97 zu 0 Stimmen genehmigt. Damit hat er auch Ja gesagt zum Fusionsbeitrag von 4,6 Millionen Franken. Altishofen zählt rund 1600 Einwohner; in der fusionierten Gemeinde werden damit etwa 2000 Menschen leben.

Die Einwohner der beiden Gemeinden hiessen den Zusammenschluss bereits am 23. September 2018 gut. In Ebersecken betrug der Ja-Stimmen-Anteil 85 Prozent, in Altishofen lag er bei 70 Prozent. Seit 2004 gab es im Kanton Luzern 16 Gemeindefusionen, und die Zahl der Kommunen sank von 107 auf 83. Ab 2020 zählt der grösste Zentralschweizer Kanton noch 82 Gemeinden – Ebersecken wird Geschichte sein.