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Luzerner Kantonsrat will Freizeit von Verwaltungsangestellten nicht stärker schützen

Die SP forderte eine explizite gesetzliche Bestimmung, um die Erreichbarkeit von Kantonsangestellten einzugrenzen. Die jetzigen Regelungen genügen vollauf, konterte die bürgerliche Mehrheit.

(avd) Handy, Tablet und Laptop sind mittlerweile auch in der Luzerner Kantonsverwaltung Alltag. Die Geräte verleiten laut Urban Sager allerdings dazu, ständig erreichbar zu sein. Der SP-Kantonsrat aus Luzern forderte darum in einem Postulat, dass die Nichterreichbarkeit für Kantonsangestellte explizit im Gesetz oder auf Verordnungsstufe festgeschrieben wird.

Regierungs- und Kantonsrat lehnten den Vorstoss ab; letzterer mit 67 zu 35 Stimmen. Die Begründung zum Nein von bürgerlichen Parteien und Regierung: Es bestehen bereits genügend rechtliche Bestimmungen für die Trennung von Beruf und Freizeit. «Wir nehmen das Thema aber ernst», so Regierungsrat Reto Wyss.

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