Luzerner Kantonsregierung beantragt 25 Millionen Franken für zwei Strassenprojekte

Sonderkredite im Umfang von über 25 Millionen Franken für zwei Strassenbauprojekte hat die Luzerner Kantonsregierung dem Parlament beantragt. In der Stadt Luzern sowie zwischen Wolhusen und Ruswil sollen unter anderem Radwege gebaut werden.

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14,6 Millionen Franken kostet die Änderung der Kantonsstrasse K34 zwischen Wolhusen und Ruswil, die der Regierungsrat bewilligte, wie er am Dienstag mitteilte. Die Strasse ist in einem schlechten Zustand und und soll daher saniert, verbreitert und in der Linienführung angepasst werden.

Gleichzeitig soll ein durchgehender Rad- und Gehweg entstehen. Bushaltestellen werden neu- oder umgestaltet und alle betroffenen Kunstbauten wie Stützmauern, Bachdurchlässe und Brücken saniert. Letztere wirken sich leicht kostenerhöhend aus gegenüber dem Betrag, der im Bauprogramm vorgesehen war. Gegen das Projekt waren 16 Einsprachen eingegangen, zehn konnten gütlich erledigt werden. Baubeginn ist für 2019 geplant.

Weitere 10,8 Millionen Franken beantragt die Regierung dem Kantonsrat für den Ausbau der Kantonsstrasse K13, die den Seetalplatz und das Zentrum der Stadt Luzern verbindet. Zwischen Grenzweg und Fluhmühle soll der Strassenraum verbreitert, ein Rad- und Gehweg stadteinwärts sowie ein Radstreifen stadtauswärts entstehen. Zudem ist eine Busspur vorgesehen, die Stützmauer Stollbergrain wird ersetzt.

Der Verkehr wird während der Bauzeit zweispurig geführt und somit nicht wesentlich eingeschränkt. Es wird mit einer Bauzeit von zwei bis drei Jahren gerechnet. (sda)

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