LUZERNER KANTONSSPITAL: Die Spital-Sanierung wird zum Milliardenfall

Die Erneuerung des Kantonsspitals Luzern wird massiv teurer. Die Rechnung begleichen Prämien- und Steuerzahler.

Merken
Drucken
Teilen
Die Sanierung der Spitäler Luzern, Sursee und Wolhusen (v.l.) kostet wohl rund 1 Milliarde Franken. (Bilder Neue LZ)

Die Sanierung der Spitäler Luzern, Sursee und Wolhusen (v.l.) kostet wohl rund 1 Milliarde Franken. (Bilder Neue LZ)

«1 Milliarde Franken oder mehr» werde die Sanierung des Luzerner Kantonsspitals an den Standorten Luzern, Sursee und Wolhusen kosten. Dies schätzt Spitalratspräsident Hans Amrein. Im Planungsbericht von 2007 gehen Regierung und Parlament noch von Kosten in der Höhe von 822 Millionen Franken aus.

Alleine die Erneuerung der grössten Schweizer Augenklinik in Luzern soll statt 27 Millionen Franken neu mit 43 Millionen zu Buche schlagen – 60 Prozent mehr als geplant.

Bereits heute zahlen Prämien- und Steuerzahler für die Leistungen des Kantonsspitals. Mit der teurer werdenden Sanierung könnten die Steuerzahler noch stärker zur Kasse gebeten werden: Wegen des bisherigen Investitionsstaus dürften die schweizweiten Pauschaltarife für die Sanierung nicht ausreichen. «Für den Rest muss der Kanton aufkommen», fordert Spitalratspräsident Amrein.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.