LUZERNER KANTONSSPITAL: Spital hat noch freies Bauland

Der Spitalrat lässt abklären, ob auf dem Areal des Kantonsspitals ein Neubau möglich ist. Der Entscheid fällt frühestens im nächsten Jahr.

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Das Luzerner Kantonsspital muss saniert werden. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Das Luzerner Kantonsspital muss saniert werden. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Wird das Luzerner Kantonsspital saniert oder neu gebaut? Der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf ist offen für die Abklärungen. Bisher gebe es aber seitens des Spitals weder einen Beschluss noch konkrete Pläne für ein Neubauprojekt, sagt Lukas Zemp, Sprecher des Luzerner Kantonsspitals. «Das Spital verfügt im Osten, in Richtung Rotsee, noch über Landreserven.»

Derzeit wird eine Studie zur Arealnutzung erstellt. Gleichzeitig überarbeitet das Spital die Strategie zum Leistungsangebot und erstellt eine Immobilienstrategie. Daraus ergebe sich die Bauplanung mit Sanierungsmassnahmen oder allfälligen Neubauten. Ein Grundsatzentscheid könne im Spitalrat frühestens im Verlauf des nächsten Jahres fallen, sagt der KSL-Sprecher. Ob Sanierung oder Neubau – «wir gehen von Investitionskosten in der Höhe von 800 Millionen bis 1 Milliarde Franken für das ganze Kantonsspital über alle drei Standorte aus», sagt Zemp.

Am 1. Januar 2011 erhält das Spital die Gebäude vom Kanton Luzern. Es ist dann selber für Investitionen verantwortlich. Diese sollen künftig mit Einnahmen aus den Leistungstarifen wie Tarmed und den Fallpauschalen (DRG) finanziert werden. Der Kantonsrat nimmt jährlich vom Finanz- und Entwicklungsplan des Spitals und von der Investitionsplanung Kenntnis; die Regierung genehmigt die Immobilienstrategie des Spitalrats.

Thomas oswald und Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.