Luzerner Kantonsspital will hoch hinaus

Das Luzerner Kantonsspital Luzern plant verschiedene Aus- und Neubauten. Weil das Areal eher knapp ist, soll das Spital höher bauen dürfen als allgemein erlaubt.

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Das Luzerner Kantonsspital Luzern will ausbauen. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Das Luzerner Kantonsspital Luzern will ausbauen. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Auf dem Areal des Luzernern Kantonsspitals in Luzern sind in den nächsten Jahren grössere Bauvorhaben geplant. Vorgesehen sind die Sanierung und Erweiterung der Augenklinik und des Spitalzentrums sowie Neubau des Kinderspitals. Wie die Stadt Luzern am Freitag mitteilte, haben erste Planungen gezeigt, dass diese Bauvorhaben mit der heute auf dem Areal grundsätzlich geltenden maximalen Höhe von 20 Metern kaum realisiert werden können.

Maximalhöhe beträgt 26 Meter

Es war deshalb vorgesehen, die nötigen Anpassungen im Rahmen der zurzeit laufenden Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) zu machen. Deren Genehmigung durch den Regierungsrat ist allerdings erst auf Anfang 2013 vorgesehen. Da das Kantonsspital die Augenklinik bereits vorher sanieren und erweitern will und mit den weiteren Planungen für die anderen Bauvorhaben nicht zuwarten kann, hat der Kanton zusammen mit dem Luzerner Kantonsspital und der Stadt einen Bebauungsplan erarbeitet.

Grundsätzlich gilt laut diesem Bebauungsplan die Fassadenhöhe von 21 Meter, wie sie auch in der neuen BZO festgelegt sein wird. Punktuell kann das Kantonsspital aber höher bauen. Für die Erweiterung des Spitalzentrums darf die Gebäudehöhe maximal 26 Meter betragen.

Keine Einsprachen eingegangen

Der Bebauungsplan Kantonsspital ist vom 18. August bis 16. September öffentlich aufgelegen. Es sind keine Einsprachen eingegangen. Der Grosse Stadtrat wird voraussichtlich Mitte Dezember über den Bebauungsplan befinden. Anschliessend muss er vom Regierungsrat genehmigt werden.

pd/zim