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Luzerner Kriminalgericht: Berufseinbrecher kriegt drei Jahre Gefängnis

Innerhalb von drei Wochen haben ein Mazedonier und ein Kosovare in den Kantonen Luzern und Aargau eine regelrechte Einbruchserie verübt. Nun sind beide verurteilt – und werden für zehn Jahre des Landes verwiesen.
Evelyne Fischer

Bargeld, Zigaretten, Gewinnlose und Tabakzubehör im Gesamtwert von rund 70'000 Franken – und dies innerhalb von drei Wochen: Das ist die Ausbeute eines Mazedoniers, der zusammen mit seinem kosovarischen Partner im Oktober 2017 in den Kantonen Luzern und Aargau eine Einbruchserie verübt hat.

Jetzt wurde der Beschuldigte vom Luzerner Kriminalgericht rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sieben Monaten verurteilt. Angerechnet werden dem mehrfach vorbestraften Mazedonier 594 Tage, die er bereits abgesessen hat. Zudem wird der heute 54-Jährige zehn Jahre des Landes verwiesen. Ebenso sein Partner, der bereits im April rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden ist.

Duo klaute Werkzeug für weitere Einbrüche

Obwohl er bereits seit Dezember 2012 mit einer Einreisesperre belegt war, fuhr der Beschuldigte im September 2017 via Chiasso mit dem Zug in die Schweiz. Sein Partner folgte Anfang Oktober. Das Einbrecher-Duo machte sich darauf unter anderem in einem Laden in Wauwil zu schaffen. Sie erbeuteten Bargeld und Euroscheine im Wert von rund 7000 Franken und verursachten mehrere tausend Franken Sachschaden.

Gemäss dem Urteil zeige unter anderem die erlangte Diebesbeute, «dass die Beschuldigten die deliktische Tätigkeit nach Art eines Berufes ausgeübt hatten, um damit erhebliche und regelmässige Einnahmen zu erzielen». Sie hätten damit «einen namhaften Teil der Lebenskosten» decken können. Die beiden Einbrecher sind alles andere als auf Rosen gebettet: Die Beschuldigten wären aufgrund ihrer finanziellen Verhältnisse «nicht in der Lage», eine Geldstrafe zu verbüssen, heisst es in den Urteilen.

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