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Luzerner Kriminalgericht verurteilt Handybetrüger

Um rund 253'000 Franken hat ein 29-Jähriger mit einem Komplizen verschiedene Mobilfunkanbieter betrogen. Das Luzerner Kriminalgericht verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe von 200 Tagessätzen zu je 90 Franken – bedingt vollziehbar, bei einer Probezeit von zwei Jahren.

Das Gericht sprach den Mann des mehrfachen Betrugs, des mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage und der mehrfachen Urkundenfälschung schuldig, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Urteil hervorgeht. Dieses liegt erst im Dispositiv vor und ist noch nicht rechtskräftig.

Kunden hintergangen

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, zwischen Dezember 2009 und April 2010 zusammen mit einem Komplizen zahlreiche Mobiltelefone erschlichen zu haben. Beim Abschluss der Verträge spiegelten diese offenbar vor, dass die Beträge oder Telefongeräte für den Geschäftsbetrieb verschiedener Gesellschaften bestimmt waren, welche für die Abonnementskosten aufkommen würden.

In Tat und Wahrheit aber hatte sein Komplize vor, die Geräte an Dritte weiterzuverkaufen. Und die Gesellschaften, in deren Namen die Verträge abgeschlossen wurden, hatten keine Ahnung davon. Der Beschuldigte und sein Komplize verwendeten teilweise gefälschte oder erschlichene Vollmachten. (sda)

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