Luzerner Landeskirche erleichtert Fusionen mit Geldern

Die Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern erleichtert künftig Kirchgemeinden, die sich zusammenschliessen wollen, die Fusion.

Drucken
Teilen

(rt) Das Kirchenparlament hat in seiner Herbstsession beschlossen, dafür einen Fonds zu äufnen, wie es mitteilt. Bereits im kommenden Jahr könnten daraus Gelder fliessen. Projekte sollen unterstützt werden, «um die finanziellen Unterschiede zwischen den beteiligten Gemeinden auszugleichen sowie fusionsbedingte Mehrkosten» mitzufinanzieren. Vom Gewinn der Rechnung 2019 – das Plus lag bei 1,2 Millionen Franken – fliessen 500'000 Franken in den Fonds. Die Kirchgemeinden sollen laut Synodalrat aber nicht zu Fusionen gedrängt werden.

Aktuell gibt es 82 politische Gemeinden und 85 Kirchgemeinden. Hier beginne die Strukturreform erst, so die Landeskirche. Kirchgemeinden hätten zunehmend Mühe mit der Finanzierung oder dem Besetzen von Ämtern. Derzeit plant die Kirchgemeinde Bramboden die Fusion mit Romoos. Dagmersellen und Uffikon-Buchs stimmen bereits Ende Januar über einen Zusammenschluss ab.