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Luzerner Musiker ärgert sich über neues Lärmschutzgesetz

Bereits nach wenigen Wochen haben schweizweit 10'000 Personen die Petition gegen die neue Lärmschutzverordnung des Bundes unterschrieben, nach welcher Organisatoren von Veranstaltungen mit einer Lautstärke von über 93 Dezibel strenger überwacht werden müssen.
Chiara Zgraggen

Die neue nationale Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch Strahlung und Schall soll im kommenden Jahr 2019 in Kraft treten. Nach dieser sind Konzerthäuser und Clubs verpflichtet, bei Veranstaltungen mit einer Lautstärke von über 93 Dezibel diese aufzuzeichnen und im Voraus anzumelden. Jetzt hat der aus Luzern stammende Felix Mechelke – er ist Musiker, Veranstalter und Tontechniker – eine Petition gestartet. Diese haben laut einer Mitteilung bereits 10'000 Personen unterzeichnet. Mechelke ärgert sich über die durch die neuen Auflagen anfallenden Kosten. Solche Lärmmessgeräte würden nach seiner Auskunft im Schnitt 5000 Franken kosten. «Zur Umsetzung der behördlichen Auflagen ist eine Messvorrichtung nötig, die mehrere tausend Franken kostet. Zusätzlich müssen Kosten für das spezialisierte Personal berechnet werden, die die Anlage bedienen und warten.»

Laut Felix Mechelke hätten vor allem Kleinbetriebe mit den neuen Auflagen zu kämpfen. «Diese Kosten können von kleinen Konzerthäusern und Veranstaltungsräumen kaum getragen werden», wird der Musiker in einer Mitteilung zitiert.

«Diese Kosten können von kleinen Konzerthäusern und Veranstaltungsräumen kaum getragen werden.»

Felix Mechelke, Musiker

Die Petition nimmt nun die Politik in die Pflicht. Die Unterzeichner fordern eine direkte finanzielle Unterstützung vom Bund oder eine Beteiligung an den Mehrkosten als Anreiz für die Clubs.
Die Unterstützer sind sicher: Wenn es in Zukunft noch Konzerte ausserhalb grosser Konzerthallen geben soll, dann müsse etwas gegen die neue Verordnung unternommen werden.

Die Petition finden Sie unter openpeition.eu/!schallschutz

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