LUZERNER PENSIONSKASSE: Pensionierung neu erst mit 63 statt 62 Jahren

Ein Viertel des Luzerner Staatspersonals geht heute mit 62 in Pension. Nun sollen das Pensionsalter steigen und die Renten gekürzt werden.

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Bei der Luzerner Pensionskasse sind 19'000 Personen versichert, darunter auch viele Lehrer. Im Bild Alois Müller in Flühli. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Bei der Luzerner Pensionskasse sind 19'000 Personen versichert, darunter auch viele Lehrer. Im Bild Alois Müller in Flühli. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Die Luzerner Pensionskasse (LUPK) mit ihren 19'000 Versicherten hat Finanzprobleme: Der Deckungsgrad liegt statt wie nötig bei 100 nur bei gut 96 Prozent. Konkret fehlten 377 Millionen Franken, wenn auf einen Schlag alle Altersguthaben hätten ausbezahlt werden müssen. Jährlich gehen 250 bis 300 in Pension, zurzeit knapp jeder Vierte mit 62 Jahren. Noch im Jahr 2000 war es jeder Dritte.

Deshalb hat die Regierung Sanierungsmassnahmen erarbeitet. Unter anderem soll der Umwandlungssatz, mit dem die Rente berechnet wird, sinken. Und das bedeutet tiefere Renten.

Auch ist geplant, das ordentliche Pensionsalter von 62 auf 63 Jahre zu erhöhen, und Arbeitgeber wie Arbeitnehmer sollen einen Sonderbeitrag zur Sanierung leisten. Die Personalorganisationen akzeptieren die Massnahmen, bedauern aber die Erhöhung des Rentenalters.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.