Luzerner Pfarreien helfen Langzeitarbeitslosen

Die Luzerner Pfarreien St. Leodegar im Hof und St. Josef Maihof rufen ein Projekt ins Leben, um Langzeitarbeitslosen neue Perspektiven zu eröffnen. Als «Charity-Worker» sollen sich diese fürs Gemeinwohl engagieren.

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In der Stadt Luzern gibt es über 1000 Menschen, die «ausgesteuert» wurden und von Sozialhilfe leben müssen. Die Pfarreien St. Leodegar im Hof und St. Josef Maihof wollen diesen Menschen mit einem neuen Projekt unter die Arme greifen und sie wieder besser in die Gesellschaft integrieren. Wie sie am Donnerstag in einer Mitteilung schreiben, sollen die Langzeitarbeitslosen in der Pfarrei als «Charity-Worker» sinnvolle Aufgaben übernehmen und so ihr soziales Kontaktnetzt erweitern.

Individuelle Einsatzmöglichkeiten

Sie helfen zum Beispiel bei geselligen Anlässen, beim Unterhalt der Pfarreizentren oder administrativen Arbeiten. Die Aufgaben sollen ihrem Leben einen neuen Inhalt und der Woche einen Rhythmus, eine Struktur geben. Wer beim Projekt mitmachen will, werde individuell gemäss seinen Fähigkeiten, Neigungen und Einsatzmöglichkeiten eingesetzt.

Das Projekt trug Annemarie Khalil an die Pfarreien heran. Als Studentin an der Hochschule für Soziale Arbeit hat sie «Cool» (d‘Chile öffnet Optione für Langzeitarbeitslose) im Rahmen ihres Studiums sowie in vielen Stunden Freiwilligenarbeit genauer ausgearbeitet.

pd/bep

Wer sich für das Projekt interessiert, kann sich bei Chris De Carli, Sozialberatung St. Leodegar im Hof, unter 041 418 20 30 melden.