Luzerner planen Heidi-Neuverfilmung in 3D

Reto Schaerli und Lukas Hobi haben Grosses vor: Die Luzerner Filmemacher wollen die Heidi-Geschichte neu verfilmen – dreidimensional. Gedreht werden soll auch in der Schweiz.

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Heidi in der schweizerdeutschen Version 1953. (Bild Artfilm)

Heidi in der schweizerdeutschen Version 1953. (Bild Artfilm)

Nach «Achtung, fertig, Charlie!» (2003), «Breakout» (2007) und «Stationspiraten» (Herbst 2010) planen Schaerli und Hobi der Filmproduktionsfirma Zodic Pictures mit Sitz in Luzern eine Neuverfilmung des Klassikers in 3D. Das Budget beträgt gemäss «Blick» 6 Millionen Franken. «Es gibt bereits erste Gespräche mit Finanzierungspartnern», sagte Lukas Hobi auf Anfrage von Radio Pilatus. Nähere Angaben konnte er aber noch nicht machen.

Dreharbeiten in der Schweiz
«Es ist unser Anspruch, dass der grösste Teil der Dreharbeiten in der Schweiz stattfinden wird», so Hobi weiter. Ob auch die Zentralschweiz berücksichtigt wird, konnte der Filmemacher zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Mit grösster Wahrscheinlichkeit werden aber auch Filmaufnahmen in Deutschland gemacht, da die finanziellen Quellen auch von dort kommen. So kann sich Hobi etwa Aufnahmen der Alphütte oder Innenaufnahmen aus Deutschland vorstellen

Johanna Spyris «Heidi» aus den Jahren 1880 und 1881 zählt zu den bekanntesten Kinderbüchern der Welt und ist nach der Bibel das meist übersetzte Buch der Welt. Heidi ist schon über zehnmal verfilmt worden.

rem