LUZERNER POLIZEI: Das Hauptproblem ist die Partyszene

Die Fusion zwischen Kapo und Stapo in Luzern ist umgesetzt. Es gab kaum Probleme. Kopf­schmerzen bereitet der Polizei aber die 24-Stunden-Gesellschaft in der Stadt.

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Polizistin Carmen Plattner und Wachtmeister André Häfliger bei einem Patrouillengang. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Polizistin Carmen Plattner und Wachtmeister André Häfliger bei einem Patrouillengang. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Schlägereien, Pöbeleien, Messerattacken. Übergriffe im Luzerner Ausgang sind keine Seltenheit.

Ab dem 1. Januar ist für solche Fälle nicht mehr die Stadtpolizei Luzern zuständig, sondern die neue Luzerner Polizei – ein Zusammenschluss von Kantons- und Stadtpolizei. Diese sei faktisch bereits umgesetzt, wie Kommandant Beat Hensler betont.

Probleme gab es bei der Fusion kaum, trotz der unterschiedlichen Polizeikulturen Stadt und Land. Dafür wurde eine neue Abteilung geschaffen. Für Luzern entsteht die Abteilung Sicherheitspolizei Stadt. Das Personal bleibt weitgehend dasselbe.

Dank Synergien können mehr Polizisten an der Front eingesetzt und aus anderen Regionen zusammengezogen werden, falls dies nötig ist. Dies gelte insbesondere auch für Hochrisikospiele des FC Luzern oder den Verkehr, die nebst der Partyszene zu den wichtigsten Bereichen der Polizei gehören. Bis 2014 ist eine schrittweise Aufstockung um 40 Mitarbeiter geplant.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.