Luzerner Polizei klärt mehr als 30 Einbruchdiebstähle in sieben Kantonen auf

Nach einem Einbruchversuch in Reiden im September 2019 konnten drei Personen festgenommen werden. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass das Trio für mehr als 30 Einbrüche in verschiedenen Kantonen, darunter Luzern und Nidwalden, verantwortlich sein dürfte.

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(zim) Am 25. September 2019 versuchten drei Personen, in ein Gebäude in Reiden einzubrechen. Eine Person klingelte an der Hauseingangstüre, während zwei weitere Personen das Küchenfenster auf der Rückseite des Gebäudes aufbrachen. Der Einbruchversuch konnte vereitelt werden, heisst es in einer Meldung der Luzerner Polizei vom Donnerstag. Nach kurzer Flucht wurden die mutmasslichen Täter in Aarburg im Kanton Aargau angehalten und festgenommen. Im Fahrzeug fand die Polizei Bargeld in diversen Währungen im Wert von mehr als 20'000 Franken.

Einbrecher auch in Nidwalden aktiv

Die umfangreichen Ermittlungen der Luzerner Polizei führten zu 30 Strafanzeigen gegen drei in Frankreich wohnhafte Männer (41-jähriger Kosovare, 30-jähriger Serbe, 27-jähriger Bulgare) wegen Einbruchdiebstählen sowie zu einer Strafanzeige wegen massiven Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz. Die Tatorte befanden sich in den Kantonen Luzern, Nidwalden, Aargau, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und St. Gallen.