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Luzerner Regierung plant Angebotsausbau bei sozialen Einrichtungen für 14 Millionen

Mehr Wohnplätze, bessere ambulante Angebote: Die Luzerner Regierung passt das Angebot für Menschen mit Behinderung, Suchtproblemen und betreuungsbedürftige Kinder und Jugendliche an.

(avd) Der Luzerner Regierungsrat hat die Planung der Angebote für betreuungsbedürftige Menschen aktualisiert. Bis 2023 sollen im Vergleich zu 2018 zusätzlich 14 Millionen Franken investiert werden, was rund 3 Millionen Franken pro Jahr entspricht. Das geht aus der Botschaft an den Kantonsrat hervor, welche Anpassungen im Gesetz über soziale Einrichtungen (SEG) verlangt. Letztes Jahr hat der Kanton gemäss Jahresrechnung 149,9 Millionen Franken für innerkantonale Leistungen ausgegeben.

Die Einrichtungen kümmern sich aufgrund von Leistungsaufträgen des Kantons um betreuungsbedürftige Kinder und Jugendliche, Erwachsene mit Behinderungen und Personen mit Suchtproblemen.

Der geplante Ausbau betrifft zum Beispiel Angebote für Kinder und Jugendliche mit schweren Verhaltensauffälligkeiten oder mit einer Behinderung, die mit psychischen Problemen verbunden ist. Zudem soll die sozialpädagogische Begleitung von Familien bei Bedarf vermehrt eingesetzt werden, um den Aufenthalt in einer Einrichtung oder Pflegefamilie zu verhindern oder zu verkürzen.

Die sozialen Einrichtungen im Kanton Luzern verfügen über 950 stationäre Wohnplätze für Erwachsene, dazu knapp 2000 Tagesstrukturplätze. 29 stationäre Plätze gibt es für Menschen mit Suchtproblemen. Am 1. September 2018 waren 93 Luzerner Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien platziert.

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