Luzerner Regierung will effiziente Informatik

Die Informatik der Luzerner Kantonsverwaltung soll wirtschaftlich, sicher und zuverlässig sein. Diese Ziele hat der Regierungsrat in seiner Informatikstrategie 2012 festgelegt.

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Vernetzung eines Computersystems. (Symbolbild Keystone/Martin Ruetschi)

Vernetzung eines Computersystems. (Symbolbild Keystone/Martin Ruetschi)

Die Informationstechnologie entwickelt sich rasant und die Abhängigkeit von ihr wird immer grösser. Die Nutzer der kantonalen Informatik - Staatsangestellte, aber auch die Bevölkerung und die Wirtschaft - stellen immer neue Ansprüche. Die Strategie des Regierungsrates versucht diesen Entwicklungen gerecht zu werden.

Rund 6000 Staatsangestellte an 300 Standorten nutzen die kantonale Informatik. Ein Ziel sei es deshalb, die Komplexität zu reduzieren, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Damit würden auch die Kosten gesenkt und die Benutzung vereinfacht. Dieses Ziel solle vor allem über Standardisierungen erreicht werden.

Der Kanton betont, dass bereits in den letzten Jahren die Informatik zentralisiert worden sei. So wurde im ehemaligen Gemeindehaus von Littau ein «Haus der Informatik» eingerichtet. Die Informatikkosten Luzerns seien im Vergleich mit den anderen Kantonen unterdurchschnittlich, heisst es in der Mitteilung.

Ein Teil der Informatikstrategie bezieht sich auf das E- Government. Ziel ist es, das elektronische Leistungsangebot für die Bevölkerung und die Wirtschaft auszubauen, damit diese unkompliziert mit der Verwaltung kommunizieren können.

Der Kantonsrat wird die Informatikstrategie im Juni behandeln. Eine erste Strategie hatte der Regierungsrat 2008 erarbeitet.

sda