Luzerner Regierung will mehr Radarkästen

Die Polizei soll mehr Kontrollen machen und dafür neue Radargeräte kaufen. Das möchte die Luzerner Kantonsregierung – und stösst auf Widerstand.

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Ein stationärer Radarkasten in der Stadt Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein stationärer Radarkasten in der Stadt Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Diese Pläne der Luzerner Regierung haben es in sich: «Wir erachten es als sinnvoll, wenn die Polizei ihre Kontrolltätigkeit vor allem auf Ausserortsstrassen und auf besonders gefährlichen Streckenabschnitten intensiviert», schreibt sie in ihrer Antwort auf ein Postulat von SP-Kantonsrätin Jacqueline Mennel Kaeslin. Auf gut deutsch: Die Regierung will mehr Geschwindigkeitskontrollen auf Gemeindestrassen. Dafür möchte sie halbstationäre Geräte anschaffen, welche nicht fest verbaut sind, sondern mit wenig Aufwand verschoben werden können.

Heute stehen im Kanton Luzern Radarkästen erst an der Autobahn und in der Stadt Luzern. In allen übrigen Gemeinden muss die Polizei jeweils vor Ort gehen, um Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Die Regierung begründet ihre Pläne mit der Verkehrssicherheit: Eine Studie der Beratungsstelle für Unfallverhütung zeige, dass eine Intensivierung der Polizeiarbeit zu einer Reduktion der Verkehrsunfälle beitrage.

Bei den politischen Parteien stossen die Pläne der Regierung grossmehrheitlich auf Widerstand.

bem.

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in der «Neuen Luzerner Zeitung» vom 14. Juni 2011.