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Luzerner Regierungsrat gegen Lohnband in Stelleninseraten

Die Luzerner Regierung will nichts wissen von Transparenz bei den Löhnen von ausgeschriebenen Stellen. Sie beantragt ein entsprechendes Postulat von Claudia Huser Barmettler (GLP, Luzern) zur Ablehnung.

(rt) Claudia Huser fordert in ihrem Vorstoss, dass bei Stellenausschreibungen der Verwaltung ausgelagerter Betriebe künftig die Lohnbandbreite, innerhalb deren die ausgeschriebene Stelle angesiedelt ist, offenzulegen. In der Begründung schreibt sie: «Auch heute noch ist die Lohnungleichheit markant: Frauen verdienen durchschnittlich ein gutes Fünftel weniger als Männer, beim Kader sind es noch mehr.» Das Mittel der Transparenz sei das wirkungsvollste und gebe den Bewerbenden gleich lange Spiesse.

Die Regierung begründet ihre Ablehnung damit, dass im Kanton Luzern bereits eine hohe Transparenz des Lohnsystems bestehe. Zudem sei es aus Sicht des Personalmarketings ungünstig, die Lohnfrage prominent an den Anfang des Bewerbungsprozesses zu stellen. Komme hinzu, dass weder Bund noch Kantone Erfahrungen mit der Publikation von Lohnangaben in Inseraten hätten.

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