Luzerner Regierungsrat setzt Schwerpunkte fest

Der Luzerner Regierungsrat hat für die nächsten zehn Jahre eine Strategie festgelegt, gemäss der sich der Kanton entwickeln soll. Im Zentrum stehen die Lebensqualität, Innovationen und eine gegenseitige Stärkung von Stadt und Land.

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Die Regierungsräte und Staatsschreiber Markus Hodel (rechts) an der Medienkonferenz. (Bild: PD)

Die Regierungsräte und Staatsschreiber Markus Hodel (rechts) an der Medienkonferenz. (Bild: PD)

Die Regierungsräte und Staatsschreiber Markus Hodel (rechts) an der Medienkonferenz. (Bild: PD)

Die Regierungsräte und Staatsschreiber Markus Hodel (rechts) an der Medienkonferenz. (Bild: PD)

Insgesamt umfasst die erstmals formulierte Kantonsstrategie sechs Schwerpunkte. Mit diesen will der Regierungsrat zeigen, worauf sie ihre Kräfte konzentrieren will. Das erleichtere die Diskussion darüber, wo der Kanton sich kurz- und mittelfristig Abstriche leisten könne oder müsse, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit.

Diese sechs Schwerpunkte sind die ärztliche Grundversorgung, eine sichere und solidarische Gesellschaft, leistungsfähige Verkehrssysteme, die Ausbildung (Innovations- und Wissenstransfer), ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum sowie Entwicklungsperspektiven für die Landschaft.

Effizienten und bürgernahen Kanton

Aus der Kantonsstrategie leitete der Regierungsrat Ziele ab für die laufende Legislatur 2011-2015 (Legislaturprogramm). Dabei geht es etwa um einen effizienten und bürgernahen Kanton, der kundenorientiert das E-Government ausbaut. Die Strukturreform soll fortgesetzt werden.

Die Hochschulen, die Gesundheitsversorgung, die Gesellschafts- und Familienpolitik, der Verkehr, die Umwelt oder die Landwirtschaft sind weitere bedeutende Themen der Legislatur. Der Staatshaushalt soll konsolidiert werden.

Mit diesen Planungsinstrumenten könne die politische Leistungsdiskussion qualitativ stark verbessert werden, schreibt die Staatskanzlei. Gleichzeitig optimierten sie die Wirkungsorientierte Verwaltungsführung (WOV).

Die Planungsinstrumente richten sich in erster Linie an die Politik und die Verwaltung. Der Regierungsrat möchte aber, dass sich auch die Bevölkerung mit der Kantonsstrategie auseinandersetzt. Die Ziele und Schwerpunkte werden deshalb in einem Faltprospekt erläutert. Dieser soll breit gestreut werden.

sda