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Luzerner Regierungsratswahlen: Parteispitze der Grünliberalen setzt auf Roland Fischer

Der Vorstand der Grünliberalen Kanton Luzern schlägt Roland Fischer als Kandidat für die Regierungsratswahlen vor. Die Parteidelegierten entscheiden im Oktober.
Roland Fischer, Präsident der Grünliberalen Partei des Kantons Luzern, will in den Regierungsrat. Auf dem Bild zu sehen ist Fischer vor dem Luzerner Theater. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 31. März 2016))

Roland Fischer, Präsident der Grünliberalen Partei des Kantons Luzern, will in den Regierungsrat. Auf dem Bild zu sehen ist Fischer vor dem Luzerner Theater. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 31. März 2016))

An der Klausur vom vergangenen Samstag hat der Vorstand der Grünliberalen Kanton Luzern Parteipräsident Roland Fischer zuhanden der Mitgliederversammlung vom 22. Oktober nominiert. Mit dem Ökonomen Roland Fischer schlage man einen erfahrenen Finanzpolitiker als Regierungsratskandidaten vor, teilte der Parteivorstand am Mittwoch mit.

Roland Fischer ist seit 2008 Parteimitglied, seit 2009 im Vorstand und seit dem 2016 Präsident der Grünliberalen Partei des Kantons Luzern. Von 2015 bis 2016 war Fischer zudem Vize-Präsident der glp Schweiz. Auf Bundesebene vertrat Roland Fischer den Kanton Luzern von 2011 bis 2015 im Nationalrat, wo er sich neben der sicherheitspolitischen Kommission auch in der Finanzkommission engagierte. Zuvor arbeitete Roland Fischer über zehn Jahre lang in verschiedenen Funktionen für die eidgenössische Finanzverwaltung in Bern. Seit 2015 ist Fischer Dozent und Projektleiter im Bereich «Public and Nonprofit Management» an der Hochschule Luzern. «Ich möchte mich in der Regierung für eine fortschrittliche, liberale und umweltfreundliche Politik einsetzen», lässt sich Fischer im Schreiben zitieren.

«Die heutige Regierung und Parlamentsmehrheit hat den Kanton in eine finanzpolitische Sackgasse geführt», heisst es in der Mitteilung der Luzerner Grünliberalen weiter. Eine «Deblockierung» sei deshalb dringend notwendig. Ausserdem bestünden in der Verkehrspolitik und beim Umweltschutz grosse Defizite. Des Weiteren sei die Bildungs- und Gesundheitspolitik stärker auf die zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen auszurichten. «Es ist an der Zeit, dass auch die progressive Mitte in der Luzerner Regierung vertreten ist», so Vizepräsident Olivier Bucheli.

Mit ihrer Kandidatur wollen die Grünliberalen laut eigenen Angaben der Luzerner Bevölkerung «eine glaubwürdige und kompetente Alternative zur heutigen, einseitig konservativ zusammengesetzten Regierung» bieten.

(pd/dvm)

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