Luzerner schieben Einkäufe auf

In Luzern besorgten beim ersten Sonntagsverkauf viele ihre Weihnachtsgeschenke. Der fehlende Schnee ist aber schlecht fürs Geschäft.

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Mario Gloor packt Geschenke ein. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Mario Gloor packt Geschenke ein. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Sonntagnachmittag: Der Geschenke-Verpacker im Manor hantiert mit buntem Papier. Mario Gloor (29) erzählt von einem ganz besonderen Geschenk, das er verpacken musste: «Ein Mann kam mit zwei Sets Reizunterwäsche und wollte zwei Verpackungen. Das eine Geschenk sei für die Frau, das andere für die Freundin.»

Verkäufe erst kurz vor Weihnachten

Die betrogene Ehefrau wird wohl nicht sehr glücklich darüber sein. Ähnlich waren auch die Ladenbesitzer mässig glücklich über den ersten Sonntagsverkauf. «Wir hatten etwa die gleichen Frequenzen wie letztes Jahr», sagt Robert Fuchs, Vizedirektor bei Manor Luzern. Man merke aber seit Jahren, dass sich die eigentlichen Weihnachtsverkäufe immer näher an die Festtage verschieben.

Nicht weihnächtlich genug

Etwas weniger Besucher als im Vorjahr hatte das Emmen-Center. «Das ist nicht überraschend. Letztes Jahr hatten wir um diese Zeit schon tiefen Winter und eine weihnächtlichere Stimmung. Die Umsätze waren auf sehr hohem Niveau», sagt Direktor Bruno Kunz. Die effektiven Einkäufe würden sie sowieso erst näher an Weihnachten erledigen. «Und wenn es bald schneit, wird dies das Weihnachtsgeschäft sicher noch beflügeln», so Kunz.

Aleksandra Mladenovic

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