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Von Wassermassen überrascht: Luzerner Schulklasse bei Doppleschwand aus Kleiner Emme gerettet

Bei einer Wanderung entlang der Kleinen Emme ist am Dienstagmittag eine Schulklasse in Not geraten. Die 39 Sekundarschüler und ihre vier Begleitpersonen wurden vom rasch ansteigenden Bach überrascht und mussten gerettet werden. Im Einsatz stand ein Grossaufgebot.

Die Schulklasse aus dem Kanton Luzern war in Doppleschwand unterwegs, als beim Zusammenfluss der Fontanne und der Kleinen Emme das Gewässer stark anstieg. Kurt Graf von der Luzerner Polizei sagte, man habe um 12.45 Uhr einen Anruf von einer Drittperson erhalten. Es befänden sich Kinder im Bach, das sei doch gefährlich, habe diese gesagt.

In diesem Gebiet geriet die Schulklasse in Not

Darauf sei man mit einem Grossaufgebot von Polizei, Feuerwehr, Ambulanzteams und der Rega ausgerückt. Ein Kind sei aus der Luft von einer Flussinsel gerettet worden. Sämtliche Beteiligten konnten aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit gebracht werden.

Einige Schüler hätten sich leicht verletzt, dabei handle es sich um Schürfungen oder Schrammen. Die Betroffenen werden von einem Care-Team betreut. Die Klasse wurde zu einem Sammelpunkt gebracht.

Pegel steigt seit Mitternacht

In welchem Zusammenhang die Gruppe unterwegs war, konnte Polizei Kurt Graf noch nicht sagen. Um welche Klasse von welcher Schule es sich handelt, wolle man zurzeit nicht bekanntgeben. Man stehe mit der Schulleitung in Kontakt. Auch Hotline sei eingerichtet worden, um die Angehörigen mit Informationen zu bedienen. Die Schule hat im Kanton Luzern erst in zwölf Gemeinden begonnen.

Der Pegel der Kleinen Emme steigt laut Zahlen des Bundesamts für Umwelt (Bafu) seit Mitternacht kontinuierlich an, am Vormittag wurde innert 20 Minuten ein sprunghafter Anstieg von 17 Zentimetern gemessen. Die Luzerner Polizei rät, Gewässer gut im Auge zu behalten und sich bei hohen Wasserständen von Flüssen und Bächen fern zu halten.

(pd/gub/sda/dvm)

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