Luzerner Schwanenbestand erreicht Rekord

Vor einigen Jahren wurden im Seebecken in Luzern bis zu 130 Schwäne gezählt. Heute sind es in Spitzenzeiten 200. Eine Regulierung gibts nicht.

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Die Schwände, die in Nidwalden abgeschossen werden solle, bewegen die Gemüter. (Symbolbild) (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Die Schwände, die in Nidwalden abgeschossen werden solle, bewegen die Gemüter. (Symbolbild) (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Die genaue Anzahl der Schwäne kennt die Ornithologische Gesellschaft der Stadt Luzern, die seit den Fünfzigerjahren jeweils zwischen September und April Zählungen der Wasservögel in Luzern durchführt. Präsident Urs Petermann sagt: «Von 1970 bis 2000 zählten wir 100 bis maximal 130 Tiere. Diesen Winter sind wir auf 200 gekommen.» Er ist überzeugt: «Das sind viel zu viele.»

Eine Regulierung des Schwanenbestands gibt es in Luzern nicht, wie Otto Holzgang, Leiter der kantonalen Abteilung Natur, Jagd und Fischerei, sagt: «Der Schutz der Schwäne ist per Bundesgesetz geregelt.» Eine mögliche Regulierung des Bestandes benötige eine Sonderbewilligung vom Bund. Und die gibts nur, wenn Schaden verursacht werde oder eine Gefährdung bestehe.

Stefan Roschi/ks

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