LUZERNER SEEBECKEN: Pedalos bringen Kursschiffe in Gefahr

Die hohen Temperaturen laden zum Pedalofahren auf dem See ein. Ein schönes Erlebnis – doch nicht alle halten sich an die Regeln.

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Kursschiffe und Pedalos kommen sich oft in die Quere. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Kursschiffe und Pedalos kommen sich oft in die Quere. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Pedalos, private Boote, Badende, Kursschiffe auf engem Raum im Vierwaldstättersee – ist das Seebecken übernutzt? «Grundsätzlich ist der See für alle da», sagt Martin Wicki, Leiter Schifffahrt der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV). Zum Zusammenstoss eines Kursschiffs mit einem Pedalo sei es glücklicherweise noch nie gekommen.

Dennoch: «Es gibt regelmässig unschöne Szenen», sagt Wicki. «Letzten Sommer hielt sich ein Pedalo bei den Landungsstegen auf und reagierte nicht auf das Signalhorn des ankommenden Kursschiffes.» Durch das notwendig gewordene Ausweichmanöver des Kursschiffs sei es zu einem kleinen Sachschaden am Schiff und am Landungssteg gekommen.

Eine viel grössere Gefahr als durch Pedalos gehe von Schwimmern aus, sagt Martin Wicki. «Bei Wellengang, wenn das Wasser glitzert und die Sonne blendet, sind Köpfe ohne Badekappen im Wasser kaum erkennbar.» Das Risiko werde von den Badenden unterschätzt.

Dave Schläpfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.