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LUZERNER SORGENBRIEFKASTEN: Bleiben Sie auf Facebook aktiv?

Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen Stadt Luzern
Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen Stadt Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ (Archiv))

Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen Stadt Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ (Archiv))

std. Auf der Facebook-Seite «Sorgenbriefkasten der Stadt Luzern» wird teils hitzig diskutiert. Auch Mitarbeiter der Stadt haben sich dort geäussert. Wie «20 Minuten» schreibt, hat die Stadt Luzern ihren Mitarbeitern in einem internen Schreiben empfohlen, auf persönliche Stellungnahmen zu verzichten oder sie zuvor mit der Kommunikationsabteilung abzusprechen. Es habe deswegen gar Drohungen von Vorgesetzten gegen Stadtangestellte, die sich auf Facebook geäussert haben, gegeben. Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen, äussert sich regelmässig auf sozialen Medien – auch auf der erwähnten Facebook-Seite. Wir haben bei ihm nachgefragt.

Mario Lütolf, werden Sie sich weiterhin in sozialen Medien äussern?

Mario Lütolf: Ja, es ändert sich für mich nichts. Ich habe bereits früher meine Stellungnahmen mit der Kommunikation abgesprochen. Das interne Schreiben beinhaltet nichts Neues. Das städtische Grundsatzpapier zum Umgang mit sozialen Medien stammt aus dem Jahr 2011. Dass es zu Löschungen von Einträgen und zu Drohungen gegen Stadtmitarbeiter gekommen sein soll, ist mir nicht bekannt.

Wie sieht ein sinnvoller Umgang mit sozialen Medien für Stadtangestellte aus?

Lütolf: Spontan oder unbedacht sollte man sich nicht äussern. Soziale Medien eignen sich nicht, um differenziert auf die von individuellen Interessen geprägten, meist einseitig dargestellten Themen einzugehen. Jedoch können sie interessante Inputs geben. Ich werde deshalb weiterhin mit Interesse verfolgen, welche Sachverhalte zu Unmutsäusserungen führen. Man kann auf diesen Plattformen auch den Kontakt für ein persönliches Gespräch herstellen und sich so interessiert am Austausch zeigen.

Wie reagieren Sie auf Unmutsäusserungen?

Lütolf: Viele Äusserungen betreffen Themen, die bereits erkannt oder in Arbeit sind. Kann eine persönliche Kontaktnahme dazu beitragen, eine Situation zu klären, lade ich immer gerne zum direkten Austausch ein. Die Antwort muss den Rechtsgrundlagen und oft komplexen Sachverhalten, die jemand anspricht, abgerundet gerecht werden. Wir ziehen deshalb das persönliche Gespräch vor.

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