Luzerner SP fordert Entschädigungsfonds für Kulturveranstaltungen wegen Corona-Virus

Die SP Luzern fordert Stadt und Kanton auf, einen Entschädigungsfonds für Kunst- und Kulturschaffende und nahe Berufe im Veranstaltungsbereich einzurichten. Damit will sie Kunst- und Kulturschaffende vor finanziellen Notlagen schützen.

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Desinfektionsutensilien im Luzerner Kantonsspital.

Desinfektionsutensilien im Luzerner Kantonsspital.

Bild: Patrick Hürlimann (Luzern, 5. März 2020)

(sda/rem) Die SP reichte am Montag zwei entsprechende Postulate ein, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt.

Veranstaltungen die wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, träfen Kunst- und Kulturschaffende besonders hart und hätten direkte finanzielle Auswirkungen. Besonders betroffen seien Personen, die selbstständig tätig seien und lediglich über Leistungsverträge verfügten, heisst es weiter.

«Die betroffenen Personen können weder eine technische Arbeitslosigkeit geltend machen, noch können sie einen Antrag auf Kurzarbeitsentschädigung beim Wirtschaft Arbeit Soziales (WAS) Kanton Luzern stellen», wird SP-Grossstadtrat Gianluca Pardini in einer Mitteilung zitiert. 

Aufgrund der ausserordentlichen Lage sollen Stadt- und Regierungsrat die Einrichtung eines gemeinsamen Entschädigungsfonds für Kunst- und Kulturschaffende und nahe Berufe im Veranstaltungsbereich prüfen. Als Grundlage könnte der ehemalige Sozialfonds der Stadt Luzern dienen.

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