Luzerner SP nominiert Stämmer und Züsli

Die Stadt Luzern soll eine rotgrüne Regierung erhalten, findet die SP. Ursula Stämmer und Beat Züsli sollen in den Stadtratswahlen zwei Sitze holen. Das Nachsehen in der Nominationsversammlung hatte eine Prominente.

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Beat Züsli und Ursula Stämmer-Horst wurden von der SP als Kandidaten für den Luzerner Stadtrat nominiert. (Bild: Archiv Neue LZ)

Beat Züsli und Ursula Stämmer-Horst wurden von der SP als Kandidaten für den Luzerner Stadtrat nominiert. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ursula Stämmer-Horst (53) und Beat Züsli (48): So heissen die beiden Kandidaten, welche die SP für die Stadtratswahlen vom 6. Mai nominiert haben. Keine Berücksichtigung auf dem Zweierticket der SP erhielt die Kantonalpräsidentin Felicitas Zopfi. Zudem wurde Ursula Stämmer mit 69 zu 16 bei 26 Enthaltungen auch als Stadtpräsidentin portiert.

Die Genossen taten sich in einer kontrovers geführten Diskussion insbesondere mit der Frage schwer, ob die Partei mit Ursula Stämmer auf Kontinuität oder mit den beiden neu kandidierenden Beat Züsli und Felicitas Zopfi auf einen Neuanfang setzen soll. In teils emotionalen Voten teilten sich die Anwesenden in drei fast gleich grosse Lager. Ursula Stämmer erreichte schliesslich 75 Stimmen, Beat Züsli 71. Auf Felicitas Zopfi entfielen 57 Stimmen.

Von den bisherigen fünf Stadträten treten drei nicht mehr an: Stadtpräsident Urs W. Studer (parteilos), Ruedi Meier (Grüne) und Kurt Bieder (FDP). Für eine weitere Amtsperiode kandidiert neben Ursula Stämmer-Horst auch Stefan Roth (CVP). Die FDP tritt neu mit Martin Merki an, die Grünen haben Adrian Borgula und die Grünliberalen (GLP) Manuela Jost nominiert. Die SVP will mit Rolf Hermetschweiler den Einzug in den Stadtrat schaffen.

Christian Bertschi/sda

Mehr zur Nomination der SP lesen Sie am 6. Januar in der Neuen Luzerner Zeitung.