Luzerner Stadtoriginale vom Aussterben bedroht

Nur noch 23 Stadtoriginale gibt es in Luzern. Die Güüggali-Zunft sucht Nachwuchs. Bislang allerdings vergeblich.

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Gruppenfoto der Luzerner Stadtoriginale: Marcel Schöngarth Radio Muesli, Hans Ochsenbein, Adolf Portmann, Peter Gisler, Joe Birrer, Irma Stadelmann, Stefan Lang und Rolf Buff (von links oben). (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Gruppenfoto der Luzerner Stadtoriginale: Marcel Schöngarth Radio Muesli, Hans Ochsenbein, Adolf Portmann, Peter Gisler, Joe Birrer, Irma Stadelmann, Stefan Lang und Rolf Buff (von links oben). (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Sie gehören zu Luzern wie die Kapellbrücke: Die Stadtoriginale. Seit 34 Jahren schon kümmert sich die städtische Güüggali-Zunft um jene Frauen und Männer, die ein Leben abseits der Norm führen und damit die Luzerner Gassen und Beizen beleben.

Nach zwei neuerlichen Todesfällen gibt es inzwischen aber nur noch 23 offizielle Stadtoriginale. Die meisten von ihnen sind im Rentenalter – und «Nachwuchs» ist weit und breit keiner in Sicht. Nicht nur die Güüggali-Zünftler, auch Fachleute aus Psychiatrie und Sozialwesen glauben den Grund dafür zu kennen: In der heutigen Zeit werden Leute, die anders ticken, nicht mehr akzeptiert. Ohne Unterstützung von Institutionen, Ämtern oder eben engagierten Privatpersonen, würden viele von ihnen am Rande der Gesellschaft vereinsamen. Um die Zukunft der Originale und damit auch diejenige der Güüggali-Zunft zu sichern, bietet das Sozialamt der Stadt Luzern nun sogar seine Mithilfe an.

pi.

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