Luzerner Stadtrat spricht mehr
Geld für Eltern-Informationen 

Ab nächstem Jahr sollen Eltern für ihr erstes Kind bis zum dritten Lebensjahr Gutscheine für die Elternbriefe von Pro Juventute erhalten. Der Stadtrat hat dafür 13'000 Franken im Budget eingestellt.

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(pd/std) Mit den sogenannten Elternbriefen von Pro Juventute erhalten Eltern Antworten zu Fragen der kindlichen Entwicklung und Erziehung. Derzeit finanziert die Stadt Luzern die Elternbriefe für das erste Lebensjahr des ersten Kindes. Künftig übernimmt sie auch die Briefe für das zweite und dritte Lebensjahr, wie der Stadtrat schreibt. Er ist bereit, ein entsprechendes SP-Postulat entgegenzunehmen.   Der Stadtrat rechnet mit Mehrkosten von 13'000 Franken. Der Betrag sei ins Budget 2020 aufgenommen worden.

Die Eltern erhalten einen Gutschein, mit dem sie direkt bei Pro Juventute ein Abonnement bestellen können. Derzeit nutzen rund 56 Prozent der Familien mit Erstgeborenen das Angebot. Städte wie Zürich, Bern oder St. Gallen würden die Elternbriefe bereits heute bis zum dritten Lebensjahr übernehmen. Für viele Eltern seien diese wichtig. Im Internet seien zwar ebenfalls viele Informationen zugänglich, doch deren Qualität sei nicht überprüfbar und sie würden sich teils widersprechen, so der Stadtrat.

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