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Luzerner Stadtrat will kein Autoverbot in der Neustadt

Einmal pro Monat soll das Hirschmattquartier autofrei sein, fordert die SP. Für den Luzerner Stadtrat ist ein solches Szenario aber nicht realistisch.
Robert Knobel

Der Autoverkehr spielt heute im Hirschmattquartier eine untergeordnete Rolle. Es gilt praktisch überall Tempo 30, und das Einbahnsystem verhindert wirkungsvoll jeglichen Durchgangsverkehr.
Dennoch will die Stadtluzerner SP den Autoverkehr in diesem Quartier noch stärker reduzieren und fordert einen autofreien Tag pro Monat. Damit solle die Aufenthaltsqualität weiter erhöht werden, es würde Platz geschaffen für spezielle Events und neue Nutzungen, schreibt die Partei in einem Postulat.

Komplexes Einbahnsystem

Der Stadtrat hat allerdings kein Gehör für solche Experimente. Ein autofreier Tag im Hirschmattquartier wäre kaum praktikabel, so der Stadtrat in seiner Antwort. Erstens stelle die Planung einer Strassensperrung in einem solch komplexen Einbahnsystem eine «nicht zu unterschätzende Herausforderung» dar. Und selbst, wenn der Verkehr für einen Tag ruhen würde, so blieben immer noch die parkierten Autos – zumeist von Quartierbewohnern – die im Hirschmattquartier das Strassenbild prägen. Es sei schlicht nicht realistisch, all diese Fahrzeuge für einen Tag aus dem Quartier zu verbannen, schreibt der Stadtrat. Und ohne eine Räumung der Parkflächen sei der Mehrwert von autofreien Strassen wiederum gering.

Für ein Quartierfest könnten die Strassen gesperrt werden

Der Stadtrat sei zwar «grundsätzlich offen für Versuche oder Pilotprojekte. Doch die Initiative dazu soll aus den Quartieren kommen». Deshalb plädiert der Stadtrat dafür, dass allfällige Sperrungen des Hirschmattquartiers nur im Zusammenhang mit konkreten Anlässen gemacht werden. Sollte beispielsweise aus der Bevölkerung der Wunsch nach einem grossen Quartierfest kommen, steht der Stadtrat einer Sperrung positiv gegenüber.

Grundsätzlich, so schreibt der Stadtrat weiter, wolle man aber die Aufenthaltsflächen im Hirschmattquartier durchaus vergrössern – wenn nötig auch auf Kosten von Parkplätzen. Die kürzliche Neugestaltung des Quartiers habe die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass eine allfällige Umnutzung von Parkflächen ohne grössere baulichen Massnahmen möglich sei.

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