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Luzerner Stadtverwaltung soll kundenfreundlicher werden – und sicherer

Die Kundenzonen der Stadtverwaltung haben Verbesserungspotenzial. Nun wollen Stadtrat und Parlament handeln.
Robert Knobel
In diesem Komplex zwischen Obergrundstrasse, Hirschengraben und Winkelriedstrasse ist ein grosser Teil der Luzerner Stadtverwaltung angesiedelt. (Bild: Boris Bürgisser, 26. März 2019)

In diesem Komplex zwischen Obergrundstrasse, Hirschengraben und Winkelriedstrasse ist ein grosser Teil der Luzerner Stadtverwaltung angesiedelt. (Bild: Boris Bürgisser, 26. März 2019)

Zum Beispiel das Einwohneramt an der Obergrundstrasse: «Oft müssen die Leute lange anstehen, um dann festzustellen, dass sie am falschen Schalter sind», sagt Marco Müller (Grüne). Es sei teils schwierig, sich in dem Gebäude zurecht zu finden, kritisiert Müller. Er hat daher eine Motion eingereicht mit der Forderung, die Kundenzonen der Verwaltung besser zu gestalten. Das Stadtparlament hat den Vorstoss am Donnerstag als Postulat überwiesen.

Auch der Stadtrat sieht Handlungsbedarf, wie er in der Antwort auf den Vorstoss festhält. Ihm geht es aber nicht allein um eine Verbesserung der Kundenfreundlichkeit, sondern auch um die Sicherheit der Mitarbeiter. Auch hier gebe es teils grosse Defizite. So kann etwa im Stadthaus am Hirschengraben jedermann fast überall hin gelangen. Der Stadtrat will deshalb noch in diesem Jahr ein Konzept zum Bedrohungsmanagement verabschieden.

Dies dürfe aber keinesfalls auf Kosten der Bürgernähe gehen, mahnten mehrere Parlamentarier. «Es ist wichtig, dass das Stadthaus weiterhin zugänglich und offen bleibt», sagte etwa Nora Peduzzi (SP). Stefan Sägesser (GLP) fügte hinzu: «Wir sind eine übersichtliche Stadt, wo man überall hin gehen kann. Das soll weiterhin so bleiben.» Noelle Bucher (Grüne) mahnte allerdings: «Wenn der Stadtrat zum Schluss kommt, dass die Sicherheit der Mitarbeiter nicht überall gewährleistet ist, ist es seine Pflicht, etwas dagegen zu tun.» Es müsse gelingen, dies im Einklang mit der Kundenfreundlichkeit zu tun. Stadträtin Manuela Jost (GLP) sagte dazu: «Die Kultur vom offenen Haus ist sympathisch, doch wir müssen genau hinschauen, wo es Anpassungen braucht.»

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