LUZERNER STRAFVOLLZUG: Luzerns Gefängnisse sind überbelegt

Im Krienser Gefängnis Grosshof sitzen in vielen Einzelzellen zwei Häftlinge und in Willisau wird überprüft, ob künftig mehr Aufseher arbeiten müssen. Die Luzerner Gefängnisse sind überbelegt.

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Blick ins Innere des Gefängnisses Grosshof. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Blick ins Innere des Gefängnisses Grosshof. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

«Das Gefängnis Grosshof ist permanent überbelegt», sagt Barbara Ludwig, Leiterin der Dienststelle für Justizvollzug des Kantons Luzern. So kommt es häufig vor, dass sich zwei Häftlinge eine Einzelzelle teilen müssen. Um den Bedürfnissen der Polizei gerecht zu werden, müsste das Gefängnis laut Ludwig über «20 bis 30 zusätzliche Plätze» verfügen. Hinzu kommt, dass in den Gefängnissen «immer mehr schwierige, psychisch auffällige Menschen sitzen», so Ludwig gegenüber der «Sonntagszeitung». Damit seien immer mehr Aufseher überfordert.

Ein weiteres Problem ist der Personalengpass in den Gefängnissen, der sich negativ auf die Sicherheit auswirken könne, so Ludwig. Nach dem Gefängnisausbruch vom Ostersonntag in Willisau soll nun auch das Betreuungsdispositiv des dortigen Gefängnisses überdacht werden.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.